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Lebensmittel

Chinesischer Apfelsaft

Wer billigen Apfelsaft ohne Herkunftsangabe kauft, hat eine gute Chance, ein Produkt aus chinesischem Konzentrat zu erwischen. Die Süddeutsche Zeitung (Artikel nicht online frei zugänglich) berichtet in Ihrer Wochenendausgabe:

80 Prozent des Konzentrats, das hierzulande verarbeitet wird, stammt inzwischen aus China.

Bei Tomaten hat dem Bericht zu folge China einen Weltmarktanteil von 30 %. Da werden auch schon mal welche über Italien nach Europa eingeführt und dann als EU-Ware verkauft. Problem neben dem absurden Transportweg:

Chinas Bauern setzen massiv auf Pestizide.

Nun wachsen eigentlich Äpfel auch in Deutschland. Aber die Erdbeeren zeigten vor nicht all zu langer Zeit schon, dass die Deutschen lieber auf’s Klo gehen, statt vernünftig einzukaufen.

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Auf dem Klo

Wolfram Siebeck war Ende Oktober mal wieder sehr unterhaltsam:

Dieses Volk von Schnäppchenjägern wird noch mit heruntergelassenen Billighosen aus China auf chinesischen Billigklos enden, weil ihnen eine würdevolle Verdauung zu teuer ist.

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Kochkunst

Essen ist Heimat

In der dieswöchigen Ausgabe der ZEIT liegt die lesenswerte Beilage ”Mahl Zeit“ bei:

Obst vom Bauern, Kräuter vom Balkon, Fleisch aus der Region: Die Herkunft des Essens ist den Deutschen heute so wichtig, wie nie. Was bringt die neue Kost?

Gibt’s nur auf Papier.

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Trinkt mehr Leitungswasser

Es muss nicht von stinkenden LKWs aus der Eifel, Italien oder Übersee herangekarrt werden. Mann muss es nicht beim Einkaufen mitschleppen. Es kommt direkt ins Haus. Ist immer verfügbar. Und extrem preiswert. Trinkwasser aus dem Hahn. Und trotzdem verkauft sich Mineralwasser. Die ARD-Fernsehsendung Wissen vor 8 hat schlüssig zusammengestellt, wie absurd das ist. Kleiner Ausschnitt:

  • Leitungswasser ist das hierzulande am stärksten kontrollierteste Lebensmittel
  • Die Mineralien die im Mineralwasser stecken, führt man sich auch durch Nahrung zu
  • Profiverkoster können zwischen den Mineralwässern kaum Unterschiede herausschmecken, die annähernd den Preisunterschied rechtfertigen würden
  • vier bis fünf Großunternehmen beherschen den internationalen Mineralwassermarkt

Fazit:

»Verrückt oder? Wasser aus der Flasche ist ca. 300 – 1000!!! x so teuer wie Wasser aus dem Hahn. Wasser ist ein gutes Beispiel dafür, wie wir uns durch Werbung und Marketing beeinflussen lassen.«

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Dioxin-Omelett

Na, schmecken sie noch, die Frühstückseier angesichts der Dioxin-Geschichte? Der Bioladen meines Vertrauens meint dazu:

Anders als bei den Funden im April 2010 sind keine Biobetriebe betroffen, es dreht sich um einen rein konventionellen Futtermittelhersteller.
Die Eier die nach Verbandsrichtlinien erzeugt werden (Naturland, Bioland) erlauben keine Beimischung konventioneller Fette, eine Beimischung konventioneller eiweisshaltiger Futtermittel von bis zu 5% ist noch bis Ende 2011 zugelassen. Ab dann muss bei Verbandsware 100% Bio verfüttert werden.
Eier die nur nach EU-Bio-Richtlinien erzeugt werden erlauben die Zufütterung mit konventionellen Ölen. Das ist aber nicht die Regel.
Eier in EU-Bio-Qualität gibt es nicht bei Momo, das ist was für Filialisten und den konventionellen Einzelhandel.

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Food Inc.

Sehenswert:

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Milchexport

Gesehen im Discounter in Portugal: Hocheifel-Milch. Milch aus dem Landesinneren kostet bei der Konkurrenz mindestens ein Drittel mehr. Da läuft was falsch im Lebensmittelsektor.